Case IH beendet Zusammenarbeit mit van Lengerich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hendrik gr. Austing am Samstag, den 31. Juli 2010 um 22:48 Uhr   

Mit Wirkung zum 2. Juni hat die CNH Deutschland GmbH, Vertrieb Case IH & Steyr, die Zusammenarbeit mit der Firma van Lengerich Landtechnik GmbH (BvL) beendet. BvL ist einer der letzten Händler in der Region.

Wie das Unternehmen erst jetzt mitteilt, sollen den Case IH & Steyr Kunden in diesem Gebiet zwischenzeitlich die benachbarten Vertriebspartner mit ihren Filialen und Partnerbetrieben in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Eine Nachfolgeregelung muss noch gefunden werden. So lange rät CNH auf der Internetseite www.caseih.com den nächsten Händler zu suchen.

Quelle: www.topagrar.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Juni 2010 um 09:26 Uhr
 
Genauer fahren durch Mobilfunk-Korrektursignal PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hendrik gr. Austing am Samstag, den 31. Juli 2010 um 22:48 Uhr   

Für hohe Genauigkeit im Präzisionspflanzenbau benötigen Lenksysteme und Parallelführungen Korrektursignale.

In der landwirtschaftlichen Praxis werden hierzu meist betriebsindividuelle Stationen, sogenannte RTK-Referenzstationen, eingesetzt. CASE IH bietet jetzt für diese Anwendung eine neue und kostengünstige Alternative.

Wie der Landmaschinenhersteller mitteilt, können mit dem VRS-Netzwerk präzise Korrekturdaten flächendeckend in ganz Deutschland über Mobilfunk (GPRS) empfangen werden. Hierzu werde das auf dem Traktor oder der Erntemaschine installierte Lenksystem mit einem speziellen Mobilfunkmodem ausgestattet.

Dafür habe CASE IH das neue AG 3000 Modem entwickelt, welches optimal auf die von CASE IH angebotenen Systemlösungen passe. Zudem sei der Einsatz in Maschinen anderer Hersteller problemlos möglich. Das Modem stelle über Mobilfunk eine Verbindung zu einem Zentralrechner her und erhalte hier ein Korrektursignal aus den vernetzten Referenzstationen. Insgesamt stünden bundesweit 175 Referenzstationen für das CASE IH Netzwerk zur Verfügung.

RTK-Referenzstation auf dem Betrieb kann künftig entfallen

In der Praxis bedeute dies, dass die Einrichtung einer gesonderten RTK-Referenzstation auf dem Betrieb entfallen kann. Praxiserfahrungen zeigten zudem, dass mit diesem System eine wiederholbare Genauigkeit von circa zwei Zentimetern möglich sei. Die Signalverfügbarkeit sei sehr schnell und das System zeichne sich durch hohen Bedienkomfort aus.

Seit den DLG Feldtagen 2010 bietet CASE IH über alle Servicepartner diese neue Lösung für hohe Fahrgenauigkeit im Präzisions-Ackerbau an. Es stünden spezielle Nachrüstkits, zum Beispiel das EZ Steer 500 mit RTK-VRS, zu Aktionspreisen und einer Sonderfinanzierung zur Verfügung. Das virtuelle Korrektursignal könne im Abonnement bezogen werden. Für die Nutzung der Korrekturdaten sollen monatliche Kosten in Höhe von circa 120 Euro inklusive Mobilfunkgebühr anfallen. Eine Nachrüstung des notwendigen Mobilfunkmodems sei mit geringem Montageaufwand möglich.

 
Neuer CVT-Steyr 6130 am Steyr-Treffen in Etziken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hendrik gr. Austing am Samstag, den 31. Juli 2010 um 22:48 Uhr   

Bereits zum dritten Mal versammelte sich die Steyr-Fangemeinde zum grossen Steyr-Treff in Etziken. Nach 2005 und 2007 war der Steyr-Treff 2010 vom letzten Sonntag die grösste Veranstaltung seiner Art.

So kamen über 400 stolze Besitzer eines Steyrs mit ihrem Traktor ins solothurnische Wasseramt. Ein solches Treffen lockt natürlich auch viele Schaulustige an. Doch rechnete niemand mit einem Ansturm von über 2500 Besuchern am Sonntag. «Wobei wir bereits schon mit 1000 Besuchern an unserer Steyr-Party am Samstagabend feiern konnten», sagte Thomas Frey, Mitglied des Organisationskomitees und Repräsentant des Hauptsponsors  «Case IH/Steyr Center».

Auch das Werk war dabei

Als Hauptsponsor half das Case IH/Steyr Center nicht nur finanziell bei der Durchführung des Steyr-Teffs. Es beteiligte sich auch bei der Organisation des Anlasses und übernahm zusammem mit dem Steyr-Werk aus dem österreichischen St.Valentin auch gleich einen Teil des Rahmenprogramms.
So konnten sich die Besucher an einem Kabinenmodell über die neueste Technik aus dem Hause Steyr informieren. Ein  Publikumsmagnet war auch das Hinterradfahren. So zeigte der Profifahrer von Steyr mit dem Spitznamen Benco auf eindrucksvolle Weise, dass Steyr nicht nur auf vier, sondern auch auf zwei Rädern eine gute Figur machen kann.

Neuer CVT von Steyr

Ein besonderer Leckerbissen für alle Besucher war die Weltpremiere des neuen Steyr CVT in der Leistungsklasse von 120 bis 160 PS. Er ist abgesehen von zwei Änderungen praktisch identisch mit der kleinen Puma-Serie von Case IH. Dementsprechend haben die drei neuen Modelle eine Nennleistung von 127 PS, 142 PS und 158 PS. Bei den Änderungen handelt es sich einerseits um das Getriebe. So besitzen die neuen Modelle das neue stufenlose Getriebe von CNH. Mit diesem Getriebe geht bei  Steyr die S-Matic-Ära zu Ende, und  Steyr setzt nunmehr auf das konzerneigene Getriebe. Es wird bereits in den grossen Modellen bis 250 PS von Steyr verbaut. Das Getriebe zeichnet sich mit seinem Doppelkupplungssystem durch eine effiziente Kraftübertragung aus und ist auf eine Endgeschwindigkeit von bis zu 75 km/h ausgelegt.

Dementsprechend kann der Traktor in der Schweiz mit einer sehr geringen Motordrehzahl bei 40 km/h betrieben werden. Andererseits beinhaltet die Änderung gegenüber dem Puma eine Abgasnachbehandlung. So verfügen die neuen Modelle bereits jetzt schon  über eine selektive katalytische Reduktion (SCR). Steyr erfüllt damit bereits vorgängig die neusten Aggasnormen der Stufe IIIb. Die Markteinführung dieser neuen Traktoren ist auf Januar 2011 geplant.

Wie geht es weiter?

Egal, ob Steyr-Fahrer, Steyr-Händler oder einfach Sympathisant von Steyr, am Sonntagabend waren sich alle einig, der OK-Präsident Benedikt Jäggi hat mit seinem Team eine  mega Steyr-Party organisiert. Dass aber eine solche Leistung nicht jedes Jahr erbracht werden kann, liegt auf der Hand. Deshalb ist für nächstes Jahr auch kein Steyr-Treff  geplant. Doch vielleicht packt es das  Steyr-Team aus Etziken irgendwann wieder, und sie organisieren nochmals einen solchen Event.

Bild- und Textquelle: http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_21555.html

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Juni 2010 um 10:38 Uhr
 
Kurzarbeit im Traktorenwerk St. Valentin beendet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hendrik gr. Austing am Samstag, den 31. Juli 2010 um 22:48 Uhr   

ST. VALENTIN. Die Kurzarbeit im Traktorenwerk von Case-IH fiel weniger gravierend aus als befürchtet. „Trotz rückläufiger Marktsituation in Europa ist die Auftragslage von Steyr und Case International Harvester auf dem Stand des Vorjahres“, teilt die Werksleitung mit.

Die Auftragsrückgänge in der zweiten Hälfte 2009 hat der US-Konzern in St. Valentin mit flexiblen Arbeitszeiten aufgefangen. Vor Weihnachten schien das der Unternehmensleitung nicht mehr möglich. „Wir wollten die von den Mitarbeitern bewiesene Flexibilität nicht weiter strapazieren“, sagt Hans-Jochen Keßler, der Geschäftsführer des Traktorenwerks. Ab Neujahr sollte für die 500 Mitarbeiter in der Fertigung Kurzarbeit genützt werden.

Tatsächlich hat sie nur 170 Mitarbeiter betroffen. Die Auftragsflaute wurde dazu genutzt, die Abläufe zu optimieren und neue Produktionen vorzubereiten. Steyr und Case IH werden heuer Motoren mit der Abgasnorm Tier 4a präsentieren.

Die Innovationen und das neu aufgestellte Händlernetz hätten dazu geführt, dass die Nachfrage nach Traktoren bei den Marken Steyr und Case besser sei als im Gesamtmarkt, sagt Steyr-Vertriebsdirektor Rudolf Hinterberger. Deshalb sei die Fertigung in den Normalbetrieb zurückgekehrt.

Quelle: www.nachrichten.at

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. April 2010 um 08:26 Uhr
 
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